Mittwoch, 9. Oktober 2013

9.10.: Ab nach Mérida!

Hoai und Lukas:

Wie bei anderen Fahrten sind wir mit dem Bus viele Stunden gefahren, um die nächste Stadt zu erreichen. Nach ca. 3 Stunden waren wir am Golf von Mexiko und haben dort eine Pause eingelegt, um ein „Picknick“ zu machen. Dort haben sich viele schnell wieder in den Bus verzogen, weil es ihnen draußen in der Hitze zu warm war. Nach dieser Pause sind wir weitere 4 Stunden gefahren, die zum Teil von Regen durchzogen waren, der aber leider auch in Mérida war.
In Mérida hatten wir dann erst eine Pause, die viele nutzen, um im Pool baden zu gehen. Danach gingen wir als Gruppe zum Zócalo der Stadt, wo wir dann uns in kleinere Gruppen aufteilten und zum Abendessen in verschiedene Restaurants gegangen sind. Als wir dann zurück waren, haben einige auch noch den Pool genutzt oder sich mit anderen in den Zimmern getroffen.
Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch einmal kurz getroffen, um den nächsten Tag zu besprechen und sind dann in unsere Zimmer gegangen um zu schlafen.

Endlich sind wir am Meer

Einige haben Muscheln gesucht und gefunden....

Das zweite Frühstück musste beim Bus zubereitet werden

Dienstag, 8. Oktober 2013

8.10.: Die Wasserfälle "Agua Azul / Die Tempelanlage in Palenque


Daniel:
Heute fuhren wir von San Cristóbal nach Palenque. Die Fahrt dauerte mehrere Stunden und ging schon um 6 Uhr los. Wir fuhren über die Berge und sind während der Fahrt von einer Höhe von 2000 m auf 1000 m hinabgefahren. Unser erster Halt war ein zweites Frühstück, dass aus Brötchen mit Marmelade, Honig oder Ähnlichem bestand, da das kleine Frühstück um 5:30 Uhr im Hotel nicht gereicht hatte. Unser nächster Halt folgte 2 Stunden später bei den „Cataratas de Agua Azul“. Der Río del Agua Azul ist ein Fluss mit ca. 500 Wasserkaskaden, der in dieser Jahreszeit eigentlich türkis sein müsste, doch durch den vielen Regen, der in den letzten Tagen und heute gefallen war, ist das Wasser braun. Dadurch konnten wir auch leider nicht in Agua Azul schwimmen gehen, obwohl uns eine Erfrischung sehr gut getan hätte. Unser zweiter Halt erfolgte in der von den Mayas erbauten Ruinenstadt Palenque, die durch Handel in früheren Zeiten sehr reich geworden war. Außerdem war dieser Ort das religiöse Zentrum dieses Mayavolkes. Das besondere an der Stadt jedoch ist, dass keine Mauer um die Stadt gezogen,  sodass man nicht richtig wissen kann, was zum Stadtgebiet gehörte und was nicht. Außerdem ist es eine Tempel- und Palastanlage mitten im Dschungel und ca. 90% der ehemaligen Stadt wurden noch nicht freigelegt, da die finanziellen Mittel fehlten und man nun schon genug über die Stadt und das Volk weiß.  Am Ende der Besichtigung, kurz bevor wir uns am abgemachten Platz trafen, fing es erneut an zu regnen, sodass wir zum gefühlten zehnten Mal klitschnass wurden. Der Tag endete wie üblich in den zum Glück trockenen Hotelzimmern, nachdem wir lange in dem warmen Poolwasser gebadet und als Abendessen ein 3-Gänge-Menü zu uns genommen hatten.

Die Fahrt am Morgen: Über den Wolken

Bei der Frühstückspause: Julius und sein neuer Freund "Harvey"

Der Hahn hatte Angst vor uns und verkroch sich auf den Baum

Jakob und das Kätzchen

Vor den Wasserfällen von Agua Azul

Kim und Lasse

Die fantastischen Wasserfälle



Max und Hoai halten einen Vortrag zu der Tempelanlage von Palenque

Die Gruppe sitzt auf der Pyramide

Der Mayapalast


Montag, 7. Oktober 2013

7.10.: Im Dorf San Juan Chamula


Lasse:
Heute sind wir in das Indiodorf San Juan Chamula gereist. In diesem Dorf leben  3.300 Personen. Ein Einheimischer hat uns uns durch dieses Dorf geführt. Die Einheimischen sind sehr traditionell. Sie machen zum Beispiel zum Kochen Feuer mitten im Raum auf dem Boden. Alle Frauen trugen Röcke aus schwarzem Schafsfell, da es kalt war. Wenn es warm ist, tragen sie weiße Röcke. Man fand viele Kreuze, zum Beispiel auf dem Friedhof oder in den Häusern. Diese waren allerdings keine christlichen, sondern Majakreuze. Die Leute leben von Dingen, welche sie verkaufen. Sie haben andere Gebräuche als wir: Sie trinken zum Beispiel Cola, um dann die bösen Geister auszurülpsen. Die Mensche gehen auch nicht ins Krankenhaus, das von der Regierung gestiftet wurde, sondern gehen in die Kirche oder zu Schamanen, welche dann ein Huhn oder ein Ei um sie herumführen und es dann opfern. Sie glauben, dass die Krankheit vom Blut des Tieres aufgenommen wird.

Der Friedhof von San Juan Chamula

Wir gehen durch das Dorf

Ein Mayakreuz

Die Feuerstelle in einem Haus der Chamula

Ein Hausaltar

Die Religion der Chamula ist eine Mischung der Verehrung der alten Gottheiten und des Christentums

6.10.: Schnellboote im Sumidero Canyon

Kim und Patrick:
Am Sonntag um 5 Uhr morgens starteten wir unsere Reise Richtung San Cristóbal und nach ca. 4 Stunden machten wir den ersten Halt, um an einer 'Raststätte' zu frühstücken. Endlich, nach 10 Stunden Fahrt, kamen wir am Sumidero Canyon an: Alle wurden mit Schwimmwesten ausgestattet (einige waren viel zu groß) und stiegen anschließend in ein Speedboot mit 300 PS. Wir fuhren 56 km durch den Canyon, wo wir sehr viele Eindrücke von der Natur bekamen: riesige Felswände (bis zu 1000m Höhe), kleine Höhlen, eine kleine (natürliche) Kapelle, Wasserfälle, Krokodile, Affen, Pelikane, verschiedene Vogelarten und viele viele Pflanzen, aber leider auch Müll. Auf dem Rückweg zur Anlegestelle regnete es sehr stark und wir mussten mit einer Plane zurückfahren (sehr provisorisch). Dann fuhren wir noch 2 Stunden zum Hotel, wo am Abend alle erschöpft in ihre Betten fielen. Es war zwar ein sehr anstrengender Tag, aber trotzdem sehr schön.  

On the Road

Die Aussicht auf Chiapas

So grün ist es hier

Im Sumidero Canyon



Steigen Sie ein. Die Fahrt beginnt...


Die Krokodile schwammen auf uns zu...


Der wirkliche Canyon beginnt: Dieses Bild ist das Wahrzeichen von Chiapas

Alle in einem Boot

Die Fahrt geht weiter...




Wir trafen auf weitere Krokodile


Samstag, 5. Oktober 2013

5.10.: Bei den zapotekischen Webern / Die Schokoladenfabrik

Heute haben wir Oaxaca und Teotitlan del Valle erkundet.

In Teotitlan del Valle leben die Zapoteken, die sich auf das Anfertigen von kunstvollen Webarbeiten spezialisiert haben. Sie führen sie traditionell in Handarbeit durch. Uns haben sie heute den vollständigen Arbeitsprozess erläutert:

Der Arbeitsprozess wird erläuert


Das Ausgangsprodukt: Wolle

Eine Wurzel dient zur Herstellung von Seife, um die Wolle zu entfetten

Herr Ossege übersetzt
Wir versuchen, die Wolle durch Kämmen zu glätten

David kämmt

Jula kämmt

Berit kämmt

Heike kämmt

Jan Philip kämmt

... und die Kücken schauen zu...

Dann wird der der Faden gesponnen: Nils versucht sich

Das Färbemittel wird aus Käfern zubereitet

... und Kim wird die Hand damit gefärbt

Dann wird gewebt





Zum Schluss werden uns fertige Webarbeiten vorgestellt


Am Nachmittag waren wir im Stadtzentrum von Oacaca. Der Höhepunkte dieses Rundgangs war der Besuch einer Schokoladenfabrik.


Herr Helmdach zeigt die Zutaten: Kakaobohnen

Die Kakaobohnen und Zucker werden gemahlen und vermischt

Rühren ist jetzt wichtig

Herr Helmdach rührt

... und alle wollen Schokolade
Os

Jan Philip und Maximilian haben den Tag so erlebt:

Der Samstag in Oaxaca begann mit dem Wecken um 7 Uhr. Wir nutzten die Zeit bis 7:45 Uhr, um uns auf den Tag vorzubereiten. Gegen 8 Uhr begaben wir uns auf den Zócalo, wo wir in einem Restaurant frühstückten. Das Frühstück bestand aus einem Glas Orangensaft, einem Heißgetränk, Broten und Toasts, welche man mit Marmelade oder Honig beschmieren konnte, und einem warmen Gericht, wobei man die Auswahl aus Rührei mit Schinken, Spiegeleiern und Hotcakes hatte.
Nach dem Frühstück gingen wir zurück ins Hotel, schnappten uns unsere Rucksäcke und fuhren mit dem Reisebus zu einem Weberdorf. Rund um Oaxaca gibt es viele kleine Dörfer, welche alle auf verschiedene Handwerke spezialisiert sind. Die Familien, die in den Dörfern leben sind Zapoteken, die ihre eigene Sprache auch heute noch sprechen. So auch die Weberfamilie, die wir besuchten. Der Familienvater und seine Frau demonstrierten uns die einzelnen Arbeitsschritte von der Ziegenwolle bis zum fertigen Teppich. Danach hatten wir noch Zeit, Teppiche und andere gewebte Produkte zu kaufen. Vom Weberdorf aus fuhren wir zum ältesten und dicksten Baum Mexikos, welcher über 2000 Jahre alt ist.
Damit wir am Sonntag auf der langen Busfahrt auch ausgiebig frühstücken können, fuhren wir zu einem Supermarkt, in dem die Gruppe sich ordentlich an Lebensmitteln bereichern konnte.
Nachdem wir unsere Sachen im Hotel abgestellt hatten, besuchten wir eine kleine Schokoladenfabrik. Daraufhin gingen wir zur Klosterkirche Santo Domingo. Den Rest des Tages hatten wir Freizeit, wobei wir wählen konnten, ob wir in der Stadt bleiben oder ins Hotel zurückgehen wollten.